Der Erste Weltkrieg bringt erhebliche Umstellungen mit sich, muss doch der größte Teil der Mitarbeiter für den Wehrdienst freigestellt werden. Anstelle auf Hochglanz polierter Kutschen, entstehen nun Militärwagen - in Serie.

 

Viele Mitarbeiter kommen nach Kriegsende nicht wieder nach Hause, sondern bleiben Opfer der unsäglichen Schlachten des Krieges. Auch der 17-jährige Sohn wird einberufen und als Kraftfahrer verpflichtet, um den Nachschub für die Stellungen an den Schützengräben in Frankreich aufrechtzuerhalten. Bei einem dieser Einsätze wird er in einem Schützengraben verschüttet und erst nach vielen Stunden wie durch ein Wunder gerettet. Auch dieses Erlebnis sollte sein künftiges Leben stark prägen.


Die während des Ersten Weltkrieges einsetzende Motorisierung bringt eine Veränderung der Nachfrage nach Kutschen und Schlitten mit sich. Fritz Neidhart hält Ausschau nach einem Ersatz für das dahinschwindende Gewerbe. Die ersten Ideen in Richtung Bau von Eisenbahnwaggons zerschlagen sich im Hinblick auf den zu großen Kapitalbedarf.